Parteiunabhängige wählen Markus Röder und Patricia Ortmann an die Spitze

Spitze der Parteiunabhängigen Bürgermeister in Hessen: Markus Röder, seine neue Stellvertretrin Patricia Ortmann und HSGB-Geschäftsführer Harald Semler. (Foto: Götz Konrad)
„Ich will nicht nur jammern, klagen und aushalten, sondern mit starker Stimme mitreden und machen“, sagte Patricia Ortmann und bekam den Applaus der Kolleginnen und Kollegen. Die Parteiunabhängigen Bürgermeister haben bei ihrer Gruppensitzung in Nauheim nach der Kommunalwahl ihre Vertreter für den Hessischen Städte- und Gemeindebund gewählt und auch nach innen ihren Vorstand als Gruppe des HSGB bestätigt. Markus Röder, seit 2012 Bürgermeister der Gemeinde Hofbieber (Kreis Fulda) wurde als Vorsitzender und Sprecher bestätigt. Zu seiner Stellverterterin wählten die rund 60 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Patricia Ortmann. In der Gemeinde Biebertag im Landkreis Gießen ist sie seit 2018 Rathaus-Chefin.
Ihr Vorgänger Dominik Brasch (Bad Soden-Salmünster) war im Zuge der Kommunalwahl zur CDU gewechselt. „Danke für Deinen Einsatz in der kommunalen Welt“, dankte HSGB-Geschäftsführer Brasch. Die Parteiunabhängigen Bürgermeister sind mit rund 170 Rathaus-Chefs die größte Gruppe im Hessischen Städte- und Gemeindebund´- der gute „Dreiklang“ mit CDU und SPD lässt sich bei dem Verband sowohl bei den drei Geschäftsführern als auch an den ehrenamtlichen Spitze von Präsidium und Hauptausschuss spüren. Für die kommenden fünf Jahre wird der Hessische Städte- und Gemeindebund seine Gremien bei der Mitgliederversammlung am 17.09.2026 in Weilburg neu aufstellen. Und die PuB haben ihre Mannschaft in Nauheim aufgestellt für Präsidium und Hauptausschuss sowie die Ausschüsse für
- Finanzen, Wirtschaft und Digitales,
- Touristik,
- Recht, Verfassung und Personal,
- Raumordnung, Strukturförderung, Bau- und Wohnungsfragen,
- Soziales, Kultur und Sport und
- Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten
Neu in den Vorstand der Parteiunabhängigen Bürgermeister wurden Jochen Engel aus Trebur (Kreis Groß-Gerau) und Frank Groos aus Brechen (Landkreis Limburg-Weilburg) gewählt.
„Überall werden vom Bund Dinge nauf den Weg gebracht, die wir in den 10.800 Kommunen in Deutschland bezahlen sollen – aber nicht können“, sagte Markus Röder. Besser sei Lage und Stimmung in Hessen, wo man sich über Ziele verständigen und miteinander reden könne.












































